gerade in: Indien07. o1. 2o1o - Teil I von II
Darjeeling - Queen of hills

Bei einem kurzen Stadtrundgang - wir wollen nach einem Jeep in Richtung Darjeeling Ausschau halten - werden wir von einem Fahrer eines schon beinahe vollbesetzten Wagens entdeckt. Wir haben noch nicht gepackt aber das scheint nichts auszumachen. Wir werden gleich in den Jeep eingeladen oder besser eingequetscht und zum Hotel zurückgefahren. Packen, bezahlen... eine viertel Stunde später landet unser Gepäck auf dem Dach des Jeeps und wir zwischen 11 weiteren Fahrgästen. Das erinnert etwas an Kambodscha, doch waren dieses Mal keine Tiere mit an Bord.




Die erste Panne lässt leider nicht lange auf sich warten. Irgend etwas scheint mit dem Öldruck nicht zu stimmen. Der Schraubenschlüssel ist gleich hervorgeholt, etwas unter der Motorhaube herumgewerkelt und für die nächsten 200 Meter ist alles wieder in bester Ordnung. Na das kann ja lustig werden. Wir haben da noch 50 weitere Kilometer vor uns! Nach zehn weiteren Stopps, der Copilot musste immer einem großen Sicherungsstein gegen das Wegrollen herbeischleppen, scheint das Problem endgültig behoben. Dem steilen Anstieg auf 2000 Meter steht nichts mehr im Weg.

Es sind noch unzählige weitere Jeeps auf dem selben Weg, alleine sind wir nicht unterwegs.



Nach dreieinhalb Stunden Sardinen- büchsenfahrt - es passen tatsächlich 13 Passagiere in das Gefährt - kommen wir an. Es ging durch unzählige Schlaglöcher und über zahlreiche Eisenbahnschienen. Der Toytrain nach Darjeeling kreuzt ständig die Straße.




Darjeeling - the Queen of hills empfängt uns bei bestem Wetter und wunderbarer Aussicht.





Der höchste Berg, den man hier sehen kann, ist der Kanchenjunga. Immerhin der dritthöchste Berg der Welt.





Wir nächtigen im Dekeling Hotel, unser Zimmer hat diese erstklassige Aussicht in Richtung Westen.





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