gerade in: Indien24. o3. 2o1o
Mit Oma und Opa nach Jodhpur





Abschied von unserem letzten Kurort vor dem Rückflug. Wir sind gerade noch lang genug hier, um zu erfahren, dass man den Pool wieder befüllen möchte.
Heute geht es mit der AC-Familienkutsche ins 160 Kilometer entfernte Jodhpur. Opa will seinen Bruder besuchen und es hat so den Anschein, als ob er nur noch auf einen Sponsor für die Fahrt gewartet hätte. Oma ist mit an Bord - hat eine Art Rosenkranz im Dauereinsatz und verteilt weiße Krümel. Die sollen gut gegen die Reisekrankheit sein. Hoffentlich spricht das nicht gegen Opas Fahrstil. Der hat seinen Cowboyhut und seine coole, verspiegelte Sonnenbrille aufgesetzt. Der Hut wird übrigens während der Faht kurz abgesetzt, sobald ein Tempel in Sicht kommt.
Der Schutzpatron im Auto - Sri Baba in Form eines Aufklebers an der Windschutzscheibe wird regelmäßig von Oma gestreichelt. Na dann kann ja nichtzs schiefgehen.
Der Enkel schläft im hinteren Teil des Autos zwischen dem Reisegepäck. Nach einigen Shoppingstopps in Ranakpur - sehr praktisch, man hält direkt vor dem Laden und ruft seine Bestellung durchs offene Fenster, geht es dann auch auf den einspurigen Highway. Kommt Gegenverkehr, dann müssen eigentlich beide Autos mindestens zur Hälfte auf den nichtgeteerten Randstreifen ausweichen. Vielleicht liegt es am Hut aber der einzige, der jedes Mal kurz vor dem drohenden Aufprall in den Graben fährt, ist Opa.
Nach einem kurzen Drive in am Hanumantempel - der Bramane reicht weiße Süßigkeiten durchs Autofenster - kommen wir in Jodhpur an.





Der große Markt um den Uhrenturm. Hier ist ordentlich was los!






Verkauft wird nicht nur in den vielen Läden, sondern auch direkt auf dem Boden.




In den Geschäftspausen kann man auch mal einen Blick auf die Kopfbevölkerung riskieren.






Eigentlich kommen wir nach Jodhpur wegen des Forts. Dafür werden wir einen der nächsten Tage reservieren.





zurück blättern zum Seitenanfang vor blättern